Kinderauto Test

Neuerdings fährt Max Müllers Sohn nicht mehr mit dem Bobbycar zum Spielplatz sondern mit dem Elektro Kinderauto, welches er zu seinem 3. Geburtstag geschenkt bekommen hat. Auf dem Spielplatz ist sein Kinderauto der Hit. In unserem Kinderauto Test stellen wir die besten Kinderautos vor.

Warum ein Kinderauto?

Max Müllers Nachbarin schlägt die Hände über den Kopf. »Mensch Herr Müller, ist das denn nötig, dem Jungen so ein Teil zu kaufen?«, hört er sie reden. Max und seine Frau haben sich lange vor dem Kauf darüber Gedanken gemacht. Zum Einen ist es ein absolut einzigartiges Spielzeug. Laufrad oder Roller namenhafter Firmen hat jedes Kind, aber nicht jedes Kind hat ein eigenes Auto. Zum Anderen ist es ein hervorragendes Outdoorspielgerät. Also warum nicht ein Auto für Kinder kaufen?

Es ist eine nette Abwechslung bei langen Spaziergängen. Wer hätte keinen Spaß daran, mit Freunden um die Wette zu fahren oder mal mit einem Kinderauto durch den frischen Schnee im Hinterhof zu fahren? Wenn das Kinderauto einen Anhänger besitzt, eignet er sich wunderbar zum Transportieren von Gegenständen. So kann das Kind im Garten helfen und die Ernte in den Schuppen fahren oder die Picknickkörbe der ganzen Familie zum Badestrand fahren oder Müllbeutel zum Müllraum fahren. Wer lustig ist, kann sich den Spaß erlauben und mit dem Kinderauto zum Kindergarten fahren, statt den Roller oder das Laufrad zu nehmen.

Voraussetzungen für ein Kinderauto

Damit das Kind ein Kinderauto bedienen und gefahrfrei fahren kann, sollte es einige Voraussetzungen erfüllen. Die Entwicklung des Kindes muss stimmen.
Merken Sie sich daher die drei K’s: Koordination, Kondition, Konzentration. Manche Kinder sind mit 2,5 Jahren bereits in der Lage, ein Kinderauto zu bedienen. Hersteller geben meist eine Altersempfehlung von 3 Jahren plus an. Je nach Fahrzeugtyp, kann es sich auch erst ab 5 plus aufwärts bewegen. Für die Kleinen kann es eine echte Herausforderung sein, das Auto zu bedienen, die Kontrolle darüber zu behalten und gleichzeitig auf die Umgebung zu achten. Es hat daher einen pädagogischen Mehrwert: Learning by doing.

So viele Modelle, so viele Hersteller

Die erste Frage die sich Familie Müller stellte, war »Ein Kinderfahrzeug mit Motor oder eins zum Treten?« Das wäre mit Sicherheit die erste Frage, die man sich stellt, bevor man sich mit den Herstellern und der Ausstattung beschäftigt. Die Auswahl ist hierbei absolute Geschmackssache. Grundsätzlich sollte das Kind die Kraft aufwenden können, wenn Sie sich für ein Tretauto entscheiden. Tretautos sind in der Regel günstiger und leichter. Herr Müller ist jedoch ein echter Autofan und stellt sich bereits seinen Sohn in einem sportlichen Porsche vor. Soll das Auto ein Elektromotor oder einen Benzinmotor haben? Benzinmotor scheidet bereits für Herr Müller aus, da diese nur für größeren Modelle, und somit für ältere Kinder ab 6 Jahren zugelassen sind. So wird es für den Sohn von Herrn Müller ein Elektrokinderauto werden. Die Firmen Peg Perego, Kettler und Crooza schaut sich Herr Müller genauer an, denn er hat dort Modelle gesehen, die ihm auf Anhieb gefallen. Es sind zwei große namenhafte Firmen, die mehrere Modelle anbieten und mit Autoherstellern zusammenarbeiten, damit sie deren Autos als Miniaturkopie unter die Kinder bringen können. Beispielsweise kann so ein Kind einen Porsche oder Audi fahren, die dem großen Model in nichts nachstehen und sehr detailgetreu nachgebaut sind. Die Autos sind alle sehr unterschiedlich. Vom Traktor bis zum Sportwagen, ist alles dabei. Es lohnt sich die einzelnen Modelle genauer anzuschauen und die Ausstattung zu begutachten. Wichtig ist, die Geschwindigkeit. Die Kinderautos ab dem 3. Lebensjahr haben eine Geschwindigkeit von 4 bis 8 km/h und können eine max. Belastungen von ca. 25 kg bis 40 kg aushalten.

Kinderauto Sicherheit

Die Sicherheit ist vielen Eltern wichtig. Daher haben einige Kinderautos Gurte und sind mit einer Fernbedienung steuerbar. Es gibt Modelle, die einen »Panik-Knopf« am Auto besitzen, die sorgen beim Drücken für einen sofortigen Stopp. Einige Modelle der Kinderautos sind via Fernbedienung steuerbar. Das bietet den Eltern zusätzlich Sicherheit, wenn sie in Falle einer Gefahr das Kinderfahrzeug aus der Gefahrenzone bringen können. Genauso wie bei einem Laufrad oder Roller, kann das Kind unaufmerksam sein und dann schnell die Einfahrt hinunter auf die Straße fahren. So ein Kinderauto birgt, wie jeder andere fahrbare Untersatz ein gewisses Risiko.

Kinderauto Vorteile

  • Ein einzigartiges Spielerlebnis, das aus dem Alltag ausbrechen lässt
  • Kann mit kurzer Einweisung direkt vom Kind eigenständig benutzt werden
  • Auf langen Strecken ist es eine nette Alternative zu anderen Outdoorfahrgeräten
  • Einige Modelle haben Gummireifen oder Luftreifen, die nicht so laut sind wie Reifen aus Kunststoff
  • Autos sind in der Regel TÜV-CE-VDE geprüft

Kinderauto Nachteile

  • Manche Fahrzeuge sind recht laut aufgrund der Kunststoffreifen oder eines lauten Elektromotors
  • Ein Outdoorgerät, welches recht viel Platz braucht, also nichts für den kleinen Hinterhof ist
  • Es kann immer nur ein Kind damit fahren
  • Ladezeiten der Akkus recht lang, dafür der Fahrspaß kurz

Kinderauto Preis

Die Preise sind relativ gefächert. Je nach Modell und Marke kostet ein Kinderauto mit Elektronik durchschnittlich im Neuzustand 300 €. Kinderautos mit Benzin sind etwas teurer. Diese bewegen sich bei guter Qualität ab 400 € aufwärts. Am günstigen sind die Tretautos. Diese kann man bereits ab 90 € kaufen. Es lohnt sich Preise zu vergleichen und nach gebrauchten Kinderfahrzeugen zu schauen. Nicht selten werden solche Autos gebraucht und gut erhalten weiter verkauft.

Vor dem Start

Die Kinderfahrzeuge sind weitestgehend vormontiert. Dennoch muss einiges zusammengebaut oder gesteckt werden, bevor es mit der großen roten Samtschleife vor der Haustür stehen kann. Das Lenkrad muss angebracht werden, Räder angeschraubt werden. Der mitgelieferte Akku sollte aufgeladen werden. Das kann, je nach Modell, 8 bis 15 Stunden betragen. Bei einem Tretauto ist weniger Aufwand nötig, da in der Regel dort nur der Lenker abgesteckt werden muss. Alles im Allem dauert der Zusammenbau nicht länger als 30 Minuten. Spezielles Werkzeug ist für das Zusammenbauen des Autos nicht nötig. Ist das Kinderauto zusammengebaut, kontrollieren Sie, ob alles richtig sitzt. Achten Sie auf eine sichere Umgebung und dann steht der Überraschung vor der Haustür nichts mehr im Wege. Geben Sie ihrem Kind vor dem Start eine kleine Einweisung.